Physikalische, biologische und anthropogene Prozesse, die die Küsten- und Meeresökosysteme Kolumbiens beeinflussen
Bildung gemeinsamer Forschungsgruppen

COLDEMAR ist eine Plattform für wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Meereswissenschaften und Limnologie (INCIMAR) der Universidad del Valle (Cali, Kolumbien) und dem Leibniz-Zentrum für marine Tropenforschung (ZMT-Bremen, Deutschland), die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanziert wird.
Physikalische, biologische und anthropogene Prozesse, die die Küsten- und Meeresökosysteme Kolumbiens beeinflussen
Auswirkungen klimatischer Faktoren auf sozioökologische Küstensysteme zur Verbesserung der Instrumente zur Vorhersage der Folgen des Klimawandels.

Das Leibniz-Zentrum für marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen ist deutschlandweit das einzige wissenschaftliche Institut, das ausschließlich tropische und subtropische Küstenökosysteme und ihre Bedeutung für Natur und Menschen erforscht. Gemeinsam mit seinen Partnern in den Tropenländern schafft das ZMT eine wissenschaftliche Grundlage für den Schutz und die nachhaltige Nutzung dieser tropischen Küstenökosysteme.
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Das INCIMAR ist ein Zentrum für Wissensgenerierung und fortgeschrittene Hochschulausbildung in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und soziale Interaktion, dessen Ziel es ist, durch interdisziplinäre Forschung auf dem Gebiet der Meereswissenschaften und der Untersuchung von Süßwasser-Aquakultursystemen zur nationalen und regionalen Entwicklung beizutragen.
Wir stärken die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Kolumbien und Deutschland im Rahmen einer interdisziplinäre und gleichberechtigte Partnerschaft, die fundierte und praxisrelevante Erkenntnisse über Meeres- und Küstenökosysteme liefert.
Eine binationale Plattform für wissenschaftliche Exzellenz und soziales Engagement zu etablieren, die bis zum Jahr 2030 aufgrund ihres Beitrags zum Wissen über Meeres- und Küstengebiete in Kolumbien und Lateinamerika Maßstäbe setzt. Durch eine gerechte Zusammenarbeit zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden setzen wir wissenschaftliche Erkenntnisse in nachhaltige Lösungen und wirksame politische Maßnahmen um.

Sonia ist Leiterin der Forschungsgruppe Riffsysteme und Co-Leiterin des Programms „Globaler Wandel“ am ZMT. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Verständnis der Funktionsweise von Korallenriff-Ökosystemen und deren Reaktionen auf den Klimawandel und andere Störungen.

Fernando ist Professor am Fachbereich Biologie der Universidad del Valle. Seine Forschung konzentriert sich auf die Ökologie und Evolutionsbiologie von Riffökosystemen, wobei er einen besonderen Schwerpunkt auf die Struktur, Dynamik und Funktionsweise von Korallen- und Felsriffen legt. Darüber hinaus untersucht er die Wechselwirkungen zwischen Korallen und Fischen sowie die Faktoren, die deren Artenvielfalt und Widerstandsfähigkeit bestimmen.

Pilar ist strategische Koordinatorin bei COLDEMAR. Der Schwerpunkt ihrer beruflichen Laufbahn liegt auf der nachhaltigen Nutzung von Fischereiressourcen, dem maritimen Ökotourismus, der Ausweisung und Bewirtschaftung von Meeresschutzgebieten sowie dem Schutz und der Überwachung mariner Ökosysteme. Zudem verfügt sie über umfangreiche Erfahrung in der Projektkoordination sowie in der Zusammenarbeit mit institutionellen und kommunalen Akteuren.

Heazel ist die technische und operative Koordinatorin von COLDEMAR. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Dynamik von kontinentalen und marinen Küstenökosystemen sowie deren nachhaltiger Bewirtschaftung. Ihre berufliche Erfahrung umfasst Forschungsmanagement, internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit und die Koordination von Projekten zum Ausbau der Forschungskapazitäten.

Marie ist die Leiterin der Arbeitsgruppe „Deliberation, Bewertung und Nachhaltigkeit“ und Co-Leiterin des Programmes „Küstentranformation“ am ZMT. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der nachhaltigen Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen und Küstengebiete, wobei der Schwerpunkt auf patizipativer Governance, delibertiven Prozessen und partizipativer Wissenschaft liegt.

Gustavo ist Postdoktorand und Koordinator des Programms „Küstenressourcen“ am ZMT. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Ökologie und dem Artenschutz tropischer Fische und Mangroven, biologischen Invasionen, der nachhaltigen Bewirtschaftung der handwerklichen Fischerei sowie tropischen marinen sozioökologischen Systemen.

Enrique ist Professor am Fachbereich der Biologie an der Universidad del Valle. Seine Forschungsschwerpunkte leigen im Bereich der Biodiversität und Ökologie aquatischer Ökosysteme. Im Laufe seiner Karriere hat er sich mit der Bioprospektion einheimischer Pflanzen, der Vielfalt von Algen und Bakterien, der Bioremediation, der Pflanzenökophysiologie und der ökologischen Modellierung beschäftigt.

Edgardo ist Professor am Fachbereich der Biologie an der Universidad del Valle. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Ökologie mariner Wirbelloser und den ökologischen Prozessen, die Küsten- und Riffgemeinschaften prägen. Seine Arbeiten umfassen die Bioerosion von Korallen, die Koexistenz mariner Arten und die Populationsökologie.
Programmbereich 1 stellt Wissen für Gesellschaften bereit, die auf dem Weg zu einer nachhaltigen Blue Economy sind, indem der Fokus auf ein besseres Grundlagenverständnis der Küstenressourcen, ihrer nachhaltigen Nutzung und ihrer Erhaltung gelegt wird. Neben dem Ozean-Klima-Nexus liegt der Fokus auf Fragen der Biodiversität, Marktentwicklung und Existenzgrundlagen.
Mehr anzeigenProgrammberiech 2 liefert wissenschaftliche Grundlagen für die Entwicklung wirksamer Maßnahmen gegen die Schädigung tropischer Meeresökosysteme und zur Anpassung dieser Ökosysteme an den globalen Wandel. Sowie die Erforschung der wichigsten Faktoren, die diesen Wandel vorantreiben (Erwärmung, Versauerung, Sauerstoffmangel und der Anstieg des Meerespiegels), deren Auswirkungen auf die Funktion und Ökosystemleistungen sowie die Folgen für das Klima, die natürliche Ressourcen und die menschlichen Gesellschaften.
Mehr anzeigenProgrammbereich 3 trägt zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung tropischer Küstenökosysteme bei, indem er Land-Ozean-Materialflüsse, ihre Steuerung und ihre Folgen analysiert.
Mehr anzeigenProgrambereich 4 hat das Ziek, die Bereitstellung von Ökosystemleistungen und deren Wechelswirkungen mit der Gesellschaft durch wissenschaftliche Erkenntnisse sowie die Einbindung lokaler Gemeinschaften und einschlägiger Experten zu erhalten bzw. zu verbessern.
Mehr anzeigenDer Programmbereich 5 ist fest in der Mission des ZMT verankert, Wissenschaft für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Meere durch Forschung, Kapazitätsentwicklung und Beratung vorranzubringen. Er bildet einen hybriden Raum, der Forschung und Koordination verbindet und eine gerechte Teilhabe, gesellschaftliche Relevanz und langfristige Transformation in tropischen Küstenregionen fördert.
Mehr anzeigenZiel ist es, die Prozesse zu verstehen, die die Struktur und Funktion von Korallenriff-Ökosystemen bestimmen, insbesondere im kolumbianischen Pazifik. Dazu konzentriert sich das Projekt auf die Untersuchung der Struktur und Dynamik von Gemeinschaften und Populationen verschiedener Organismen – vor allem Korallen und Fische – in Korallenriffen sowie der biotischen und abiotischen Faktoren, die diese beeinflussen.
Mehr anzeigenSie betreiben Forschung zu den intertidalen und subtidalen dlesigen Meeresökosystemen des Landes und haben es sich zum Ziel gestezt, Erkentnisse über deren Artenvielfalt, Zusammensetzung und ökologische Prozesse zu gewinnen, um deren Erhaltung und nachhaltige Nutzuntg zum Wohle heutiger und künftiger Generationen zu gewährleisten.
Mehr anzeigenSie tragen zum Verständnis, zum Schutz und zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Mündungs- und Mangrovenökosystemen an der kolombianischen Pazifikküste bei. Durch die Generierung von wissenschaftlichen Erkentnissen und Systematisirung, sowie die aus- und wieterbildung von Wissenschaftlern. Außerdem erarbeiten sie Leitlinien und Empfehlungen für integriete Bewirtschaftung von Küstengebieten, die Verbesserung der Lebensqualität der Anwohner und die nachhlatige Nutzung der damit verbundenen natürlichen Ressourcen.
Mehr anzeigenSie forschen zur Lösung von Problemen im Zusammenhang mit den physikalisch-chemisch-biologischen Prozessen unserer Ozeane, einschließlich der Bestandsabschätzung der Fischbestände und der räumlich-zeitlichen Erfassung planktonischer Gemeinschaften.
Mehr anzeigenDer Schwepunkt der Forschung liegt auf der angewandeten mikrobiologischen Forschung zur Entwicklung biotechnologischer und agroindustrieller Lösungen, zur Erfoschung und Nutzung der regionalen mikrobiellen Vielfalt, sowie innovative und umweltfreundliche Technologien zu konzipieren, die Produktionsprozesse verbessern und zur ökologischen Nachhaltigkeit beitragen.
Mehr anzeigenSie treiben die Forschung auf dem Gebiet der Evolutionsbiologie verschiedenener Gruppen voran und bringen diese in Verbindng mit möglichen makro- und mikroevolutionären Prozessen, die zu den heutigen Mustern der organischen, ökologischen und morphologischen Vielfalt geführt haben. Anhand phylogenetischer und phylogeografischer Stammbäume versuchen sie, die Prozesse zu verstehen, die die Biodiversität auf verschiedenen evolutionären Ebenen ervorbringen und prägen.
Mehr anzeigenSie leisten eine Beitrag zur Analyse lokaler, regionaler und nationaler Umweltprobleme, mit Schwerpunkt auf der Wasserwirtschaft und der Untersuchung der soziokulturellen und wirtschaftlichen Dynamiken, die zu einer nicht nachhaltigen Nutzung der Natur führen. Darüber hinaus stärken sie die Festigung einer partizipativen institutionelln Kultur mit geschlechterspezifischen Ansatz im Umwelt- und Wassermanagment.
Mehr anzeigenSie leisten einen Beitrag zum integrierten Wasserressourcenmanagement (IWRM), indem Wissen durch innovative Lösungen für die Herausforderungen des IWRM generiert und systematisiert wird und indem der anthropogene Kreislauf in den natürlichen Wasserkreislauf integriert wird – nicht nur unter dem Aspekt der Gesundheit oder des Umweltschutzes, sondern auch, indem Wasserressourcen als treibende Kraft für die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen betrachtet werden.
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